Depression und Angststörungen - Übersicht über Hilfsangebote

Depressionen/Angststörungen: Übersicht über innerschulische und außerschulische Hilfsangebote

Kinder/ Jugendliche und Eltern können sich in Notlagen an der Schule vertrauensvoll wenden an:

  • jede Lehrerin/ jeden Lehrer des Vertrauens
  • die Verbindungslehrkräfte
  • die Beratungslehrkraft der Schule
  • die örtliche Schulpsychologin/ den örtlichen Schulpsychologen
  • die Jugendsozialarbeiter an Schulen (falls vorhanden)

 

Internetseiten und Telefonnummern:

  • „Nummer gegen Kummer“: 116111 (anonym und kostenfrei; auch Onlineberatung)
  • „FIDEO“ (Fighting depression online): fideo.de (u.a. Forum zum Austausch, Selbsttest, Wissen über Depressionen)
  • „Stiftung Deutsche Depressionshilfe“: deutsche-depressionshilfe.de (u.a. Infotelefon 0800/3344533, Online-Foren, Suche nach Hilfsangeboten i.d. jeweiligen Region)
  • „NAKOS“ (Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen): Hilfe bei der Suche nach Selbsthilfegruppen
  • U25 Freiburg: u25-freiburg.de (anonyme Mailberatung bei Krisen und Suizidgedanken)
  • Telefonseelsorge: 0800/ 1110111 oder 0800/1110222

 

Besonders für Eltern:

  • die Staatliche Schulberatungsstelle Niederbayern
  • die nächste Erziehungsberatungsstelle (Landshut, Dingolfing, Deggendorf, Regen, Passau, Freyung, Eggenfelden)
  • Kliniken in Niederbayern:

Bezirkskrankenhaus (BKH): Landshut, Passau, Deggendorf

Sozialpädiatrisches Zentrum (SPZ): Landshut, Passau, Deggendorf

  • Krisendienst Psychiatrie: 0180/6553000
  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst: bundesweite Tel.: 116117
  • Bundeskonferenz für Erziehungsberatung: bke-Onlineberatung
  • Niedergelassene Kinderärzte und Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Psychologische Psychotherapeuten (Therapeutensuche online unter bptk.de (Bundespsychotherapeutenkammer) oder telefonisch über die Koordinationsstelle Psychotherapie unter 0921/787765-40410)

Inklusion – aber wie und für wen?

Die Inklusionsberatungsstelle des Schulamtes berät ergebnisoffen bezüglich der schulischen Möglichkeiten für Kinder mit besonderem Förderbedarf

Bereits im Dezember 2006 haben die Vereinten Nationen die Behindertenrechtskonvention verabschiedet, in welcher eine gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen an der Gesellschaft gefordert wurde.

Im Artikel 24 dieser Vereinbarung heißt es, dass „Kinder aufgrund von Behinderungen nicht vom obligatorischen Grundschulunterricht oder vom Besuch weiterführender Schulen ausgeschlossen werden“ sollen. Das allgemeine Bildungssystem soll also jedem zugänglich sein. Der Begriff Inklusion umfasst somit den gemeinsamen Schulbesuch von nichtbehinderten und behinderten Kindern.

Mit der Feststellung von Auffälligkeiten oder besonderem Förderbedarf in unterschiedlichsten Bereichen durch Eltern, Erzieher oder Lehrkräfte entstehen gleichzeitig auch vielfältige Fragen: Wer ist für das betroffene Kind zuständig? Welche Schulen gibt es? Welche Möglichkeiten haben Eltern, Erzieher oder Lehrer? Welche Angebote bietet der Kindergarten/die Schule zum Thema Inklusion?

Bei solchen konkreten Fragen können sich Erziehungsberechtigte eines Kindes mit festgestelltem oder vermutetem Förderbedarf laut dem Erziehungs- und Unterrichtsgesetzes an schulische Beratungsstellen wenden.

Eine unabhängige und kostenfreie Möglichkeit dazu bietet die Inklusionsberatungsstelle des Schulamtes im Landkreis Dingolfing-Landau. Beratungslehrerin Ulrike Aust und Schulpsychologe Max Bruckmoser zeigen Eltern von Kindern mit besonderem Förderbedarf bei Interesse die Vielfalt an schulischen Möglichkeiten auf, um ihnen die Auswahl des geeigneten Förderortes zu erleichtern. Selbstverständlich informieren die Beratungsfachkräfte auch gerne Lehrkräfte, Erzieherinnen oder Schüler zu diesem Thema. Dabei arbeitet die Inklusionsberatungsstelle kostenfrei und vertraulich.

Die Inklusionsberatungsstelle befindet sich, wie im letzten Schuljahr auch, im Gebäude der Mittelschule Dingolfing im Raum 206  im ersten Stock. Neben den persönlichen Sprechzeiten am Dienstag von 9.00 Uhr bis 11.00 Uhr und am Mittwoch von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr ist eine Kontaktaufnahme unter der Telefonnummer 08731/316 319 und unter der Emailadresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! jederzeit möglich.