Schiff ahoi! - Playmobil-Aktivschiff ankert im Pausenhof

Schiff1Im Pausenhof der Herzog-Georg-Schule ging ein riesiges Piratenschiff vor Anker und die Schülerinnen und Schüler machen sich bereit zum Entern. Das neue Schiff ist ein einzigartiges Spielgerät der Stiftung Kinderförderung von Playmobil, das die motorische Entwicklung von Kindern fördert und in Außenanlagen von Einrichtung für Kinder und Jugendliche für Bewegung, Spielspaß und jede Menge Abenteuer sorgt. Angestoßen wurde die Aktion von Anita Kindsmüller.

Ein Schwerlastkran ließ das dreieinhalb Tonnen schwere Schiff aus Holz und glasfaserverstärktem Kunststoff auf das Gelände schweben und schon bald lädt es auf dem Freigelände neben vielfältigen Spielangeboten zum Entdecken, Spielen und Toben ein und bietet einen sicheren Ankerplatz für 140 Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren.
Eine bedeutende Rolle spielt hierbei Bewegung und Spiel, wie Schulleiter Manfred Madersbacher ausführt: „Kinder mit Förderbedarf haben sicher dieselben Bewegungs- und Spielbedürfnisse, wie andere Kinder. Aber Kinder mit Förderbedarf haben oft ein geringeres Selbstwertgefühl. Dass sie jetzt ein solch großartiges Spielgerät bekommen, hebt natürlich ihr Selbstkonzept erheblich. Das Spielschiff fördert nicht nur ein gesundes lebenslanges Bewegungsverhalten, sondern auch die soziale und emotionale Kompetenz der Kinder. Durch spannendes Erfahrungslernen werden die Selbstsicherungsfähigkeit, das Selbstver-trauen und ein aktives Miteinander trainiert.“ Mit dem Aktivschiff leistet die Stiftung Kinderförderung von Playmobil einen großen Beitrag zur Bewegungsmotivation von Kindern. Eine Übergabe mit Schiffstaufe ist für Anfang Oktober geplant.

1.Platz beim Schwimmwettbewerb „Mit Sicherheit mehr Wasserspaß“ – wieder zahlreiche Schwimmabzeichen im Schuljahr 18/19 verliehen!

 
Am Donnerstag, den 25.07.2019 konnten die Schülerinnen und Schüler der Herzog-Georg-Schule in Dingolfing ihre Schwimmfertigkeiten unter Beweis stellen. Zum zweiten Mal nahm das Sonderpädagogische Förderzentrum am Schwimmabzeichen-Wettbewerb des Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst zusammen mit dem Bayerischen Schwimmverband, der Wasserwacht des Bayerischen  Roten Kreuzes und dem Landesverband Bayern der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) teil. Auch in diesem Jahr stand der Wettbewerb unter dem Motto „Mit Sicherheit mehr Wasserspaß“.
Die jüngsten Schülerinnen und Schüler aus der Diagnose- und Förderklasse, die gerade schwimmen gelernt haben, begannen mit dem Seepferdchen, also dem Frühschwimmerabzeichen. Ab der Mittelstufe hatten die begeisterten Wasserratten auch die Möglichkeit die Prüfungen für die Deutschen Jugendschwimmabzeichen in Bronze, Silber und Gold ablegen. Natürlich werden die Anforderungen mit jedem Grad des jeweiligen Abzeichens höher. Während es für das Seepferdchen ausreicht vom Beckenrand aus ins Wasser zu springen, 25 Meter zu schwimmen und einen Tauchring aus schultertiefem Wasser heraufzuholen, muss man beim Deutschen Jugendschwimmabzeichen in Gold unter anderem schon 600 Meter in höchstens 24 Minuten schwimmen, sich trauen vom Drei-Meter-Brett zu springen und die Baderegeln kennen. Zudem muss man beim Jugendschwimmabzeichen in Gold mindestens neun Jahre alt sein. Durch die Integration des Schwimmens in den Sportunterricht konnten in diesem Schuljahr insgesamt 80 Schwimmabzeichen vergeben werden, davon 19 Seepferdchen, 39 Jugendschwimmabzeichen in Bronze und 17 Jugendschwimmabzeichen in Silber. Besonders hervorzuheben gilt es die 5 Schwimmabzeichen in Gold, die von Xena Hubauer, Leon Hartinger, Bastian Stiersdorfer, Christian Mollisch und Fabian Schelter erreicht werden konnten. Mit diesem sehr guten Ergebnis erreichte die Herzog-Georg-Schule im Bereich der Förderschulen bis 150 Schülerinnnen und Schüler somit verdient den 1.Platz. Ein besonderer Dank gilt dem Sportlehrer- und Organisationsteam rund um Andreas Eberl, Stefanie Stelke, Andrea Gregor und Kathrin Kleeberger, die auch dieses Jahr bei der Schwimmzeichenabnahme tatkräftige Unterstützung durch ihre Kollegin und dem aktiven Wasserwachtsmitglied Simone Mora erhalten haben.

Fit4future - Aktionstag am 01.Oktober 2019

Prävention begeistert Kinder und Erwachsene
fit4future-Aktionstag an der Herzog-Georg-Schule
 
Dosenwurf-Staffel, Becherstapeln und Zucker-Quiz: Beim fit4future-Aktionstag stellten die Schüler der Herzog-Georg-Schule ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten unter Beweis. Klassenzimmer, Turnhalle und Pausenhof verwandelten sich dafür in einen Parcours mit mehreren Stationen zu den drei Modulen des Präventionsprogramms: Die Kinder zeigten ihr motorisches Geschick, konnten ihr Wissen zu gesunder Ernährung testen und ihren Geist trainieren. Die Herzog-Georg-Schule gehört zu den insgesamt 2.000 Teilnehmern an fit4future, der gemeinsamen Präventionsinitiative der DAK-Gesundheit und der Cleven-Stiftung.
 
„Der fit4future-Aktionstag ist ein Highlight für unsere Schülerinnen und Schüler, die von Anfang an mit Begeisterung und Motivation die Materialien der fit4future-Initiative nutzen“, erläutert die Projektleiterin Andrea Gregor. „Die Kinder haben sich besonders darauf gefreut, das Erlernte unter Beweis zu stellen und auch ihren Eltern zu zeigen, wie sportlich und geistig fit sie geworden sind. Wir konnten mit dem Aktionstag die fit4future-Idee noch fester in unserer Schule verankern.“ Der Aktionstag bot außerdem die Gelegenheit, Lehrkräften und Eltern praktische Anregungen zu geben und ihnen die Idee von fit4future zu vermitteln.
Der fit4future-Aktionstag – ein Parcours für Körper und Geist
Bewegung, Ernährung und Brainfitness: Diese drei Themen sind für die Schülerinnen und Schüler der Herzog-Georg-Schule seit mittlerweile drei Jahren fester Bestandteil des Stundenplans. Im Rahmen des Aktionstages konnten die insgesamt 80 Kinder einen fit4future-Parcours mit sechs Wettkampfstationen durchlaufen. Die Bewegungsstationen erforderten motorisches Geschick, ein Quiz testete das Wissen über Ernährung und bei den Stationen zum Thema Brainfitness konnten die Kinder Körper und Geist trainieren. Die Klassen wurden in jeweils vier Gruppen aufgeteilt und wetteiferten untereinander um die Verteilung der Punkte. Die Klassengruppe mit der höchsten Gesamtpunktzahl wurde Klassensieger.
fit4future, die gemeinsame Initiative für gesunde Schulen der DAK-Gesundheit und der Cleven-Stiftung, setzt mit ihrem Präventionsprogramm bewusst bei den Sechs- bis Zwölfjährigen an. Das bereits seit 2005 bestehende Programm der Cleven-Stiftung wurde 2016 gemeinsam mit der DAK-Gesundheit und der Technischen Universität München erweitert und wird kontinuierlich evaluiert. Ziel ist es, die Lebensgewohnheiten und Lebensstile von Grundschülern spielerisch und nachhaltig positiv zu beeinflussen. Die teilnehmenden Schulen werden über den gesamten Zeitraum professionell bei der Umsetzung der einzelnen Module Bewegung, Ernährung, Brainfitness sowie Verhältnisprävention begleitet und unterstützt. Dazu gehören Workshops für Lehrkräfte, ein Aktionstag für Schüler und Eltern sowie eine Vielzahl von Materialien, die Lust auf eine gesunde Lebensweise machen. An der groß angelegten Initiative können von 2016 bis 2021 insgesamt 2.000 Grund- und Förderschulen mit 600.000 Kindern bundesweit kostenlos teilnehmen.

War „de guade oide Zeit“ besser? - Wandertag der Klassen 3/4 und 7

„Früher war alles besser!“ ist ein Satz, den die Kinder und Jugendlichen von heute oft aus dem Mund ihrer Großeltern hören. Ob diese Aussage der Tatsache entspricht, überprüften die Klassen 3/4 und 7 der Herzog-Georg-Schule an ihrem Wandertag, der sie in das „Nostalgie-Museum der 60er und 70er Jahre“ von Peter Brunner nach Loiching führte.
 
Ausgerüstet mit Brotzeit, Getränken und festen Schuhen machten sich die beiden Klassen mit ihren Lehrerinnen Pia Meilhammer und Ulrike Aust auf den Weg nach Loiching. Immer an der Isar entlang marschierten die Schüler bis zur Teisbacher Brücke, an der die erste Rast eingelegt wurde. Schnurstracks ging es weiter bis nach Loiching zur Kneipp-Anlage. Hier trauten sich einige ins kühle Nass und übten „Wassertreten“. Anschließend tobten sich alle im nahe gelegenen Bewegungspark aus und nutzen die Geräte, die der Stärkung der Muskulatur und zum Training der Körperkoordination dienen.
Zum Nostalgie-Museum war es von dort aus nur ein Katzensprung. Hier wurden die Schüler von Herrn Brunner und seiner Frau erwartet und begrüßt. Der Hausherr erklärte, dass die gesammelten Gegenstände aus der späten Nachkriegszeit und viele davon aus seiner eigenen Kindheit stammen und ihn auch an seine Jugend erinnern. So kann er zu jedem Ausstellungsstück eine persönliche Geschichte erzählen.
Zunächst durfte die Gruppe den Außenbereich erkunden. Die Schüler erlebten live, wie mit einem Rüttler in einem riesigen Kasten aus Holz, angetrieben durch einen alten Eicher-Traktor, früher das Getreide gedroschen und mühsam in Säcken abtransportiert werden musste. Außerdem gab es eine alte Schmiede und viele weitere landwirtschaftliche Geräte zu besichtigen. Die beiden Lehrerinnen durften in einer betagten Kutsche Platz nehmen, welche vor langer Zeit während des Loichinger Faschingszuges für das Prinzenpaar genutzt wurde.
Nun ging die Gruppe ins Innere der Halle. Hier bewunderten die Schüler zuerst die gesammelten Motorräder und Autos. Besonders beeindruckte ein Goggomobil, mit welchem Peter Brunner mit seiner Frau über 2500 km durch Marokko fuhr. In einem Fotoalbum zeigte Herr Brunner den Schülern, wie er sieben Jahre lang ein altes, verrostetes Glas Cabriolet mit großer Leidenschaft restauriert hatte. Schön fanden die Kinder auch einen knallroten 500er Fiat und einen blauen VW Käfer mit uralten Skiern im Skiständer. Ein betagter Wohnwagen und das dazugehörige Zelt wurden von einigen sofort ausprobiert. In einer kleinen Dorfwerkstatt steht ein kaputtes Goggo zur Reparatur bereit. An einer Wandtafel hängt geordnet unzähliges, altes Werkzeug und die Schüler durften mit verschieden starken Handbohrern versuchen, ein Brett zu durchbohren. Sie merkten, dass dies gar nicht so einfach war. Weiterhin stellten die Kinder an zwei Tanksäulen fest, dass die Autos vor 50 Jahren nicht im „self-service“, sondern von einem Tankwart befüllt wurden. In einem alten Kramerladen fanden sich neben vielen Waren aus der Zeit eine Registrierkasse, mehrere Illustrierte und eine Ladentheke, die ehemals in einem Dingolfinger Fischgeschäft stand. An alten Fotoapparaten, Telefonen  und Schreibmaschinen vorbei, führte der Weg in den sogenannten „Coca Cola Raum“, in dem viele Accessoires, unter anderem etwa 450 kleine Autos dieser Firma stehen. Ein Flipperkasten, ein Billard-Tisch und eine Musikbox mit Singles aus der Rock‘n Roll Zeit funktionieren noch. Anschließend folgten die interessierten Schülerinnen und Schüler ihrem „Museumsführer“ in den ersten Stock, in dem sich eine komplett eingerichtete Wohnung befindet. Im Bad bestaunten die Schüler eine Stampf-Waschmaschine aus Blech und eine alte Schleuder, welche einmal 230 DM in einem Dingolfinger Elektrogeschäft gekostet hatte. In der Küche gab es einen Kuchenbackapparat zu entdecken. Auch ein Kinderwagen, eine Spielzeugnähmaschine und ein Kaufladen aus Frau Brunners Kindheit waren eine Attraktion. Das Wohnzimmer ist bestückt mit Unterhaltungselektronik der damaligen Zeit, nämlich einer Radio-Platten-Kombination im Holzschrank, einem alten Tonbandgerät und einem wuchtigen Röhrenfernseher. Eine Frisierkommode einer bekannten Dingolfinger Möbelschreinerei nebst passenden Betten und ein Heimtrainer, ohne jegliche Hightech-Funktion, erwarteten die Besucher im Schlafzimmer. Voller Eindrücke und interessiertem Staunen verließen die Klassen das Gebäude.
Zum Schluss bedankten sich die Lehrerinnen bei Herrn Brunner mit einem Boxbeutel aus dem Jahre 1967 und einer Flasche Rotwein von 1970, die noch in seinem Tante-Emma-Laden fehlten, für die abwechslungsreiche und beeindruckende Führung. Beim Besichtigen konnte man deutlich spüren, dass Herr Brunner sein Museum mit Enthusiasmus, enorm großem Zeitaufwand und viel Liebe zum Detail gestaltet hat. Durch seine Sammelleidenschaft und auch sicher durch großen finanziellen Einsatz hat er es geschafft, viele Dinge vor dem Sperrmüll zu retten, für spätere Generationen zu bewahren und deren Interesse für Zeitgeschichte zu wecken. 
Die Gruppe wanderte, mit einem Eis belohnt, wieder los zur Bushaltestelle, von wo sie mit dem Stadtbus zurück nach Dingolfing fuhren.
Am nächsten Tag bewiesen die Schülerinnen und Schüler bei einem Quiz, dass sie sich von dem Gesehenen und Gehörten sehr viel gemerkt hatten. Abschließend stellten alle fest, dass Oma und Opa sicher Recht haben, wenn sie „de guade oide Zeit“ als ruhiger und beschaulicher, aber auch als mühsamer und beschwerlicher beschreiben. Auf die revolutionäre Technik von heute möchten die Schüler, aber auch die Großeltern daher sicher nicht mehr verzichten.

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